Christuskirche Glonn

Die Geschichte unserer Kirche

Der Erholungsort Glonn war bis um 1900 von einer katholischen Bevölkerung geprägt. Danach zogen einige evangelische Christen nach Glonn und erst am Ende des letzten Weltkrieges nahm die Zahl der Evang. Christen stärker zu. Gottesdienste fanden zunächst vierwöchentlich, später 14-täglich im Ratssaal der Gemeinde und später im neu erbauten Gemeindesaal der Kath. Kirchengemeinde statt.

Christuskirche Glonn
Bildrechte privat
Christuskirche_innen
Bildrechte Dr. Johannes Schmieg

Um 1960 entstand der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Der damalige KV Konrad Friedrich nahm die Sache in die Hand und zusammen mit Pfarrer Dimmling wurde der Grund erworben, ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, der Entwurf des Münchener Architekten Theodor Henzler ausgewählt und die Kirche von einheimischen Handwerksbetrieben gebaut.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 26. November 1967 durch Dekan Kirchenrat Renner und Pfarrer Hiller, der Pfarrer Dimmling nachfolgte. Das Richtfest war am 1. Sept. 1968 und die Einweihung der fast fertigen Kirche erfolgte am Himmelfahrtstag 1969 durch Kreisdekan Oberkirchenrat Schmidt, Kirchenrat Renner und Pfarrer Hiller in Anwesenheit der Repräsentanten der Christlichen Kirchen und der politischen Gemeinde. Pfarrer Joseph Loithaler, überreichte im Zeichen brüderlichen Verbundenheit der katholischen Kirchengemeinde eine wertvolle Altarbibel.

Die Finanzierung des zwölfeckigen Kirchenbaues übernahm das Kirchenamt in München. Für den Innenausbau war die Kirchengemeinde zuständig. Zahlreiche Spenden der gesamten Bevölkerung und der politischen Gemeinde ermöglichten die Ausstattung mit Altar, Taufbecken, zwei Glocken, die in Erding gegossen wurden, Bestuhlung für ca. 100 Besucher und das Kreuz über dem Altar von Leopold Schubert aus Glonn.

Seit dieser Zeit dient die Kirche der Bevölkerung Glonns als christliche Heimstätte. Neben Gottesdiensten, Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen werden eine Krabbelstube für Mütter mit Kindern, ein Seniorenkreis, ein ökumenischer Gebetsgottesdienst Taizé und Bibelabende angeboten.

Hubert Schirrmacher

Die Chistuskirche verfügt über 90 Sitzplätze und hat eine einmanualige Orgel mit 6 Register.